Craniosakrale Osteopathie

Der Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917) entwickelte vor über 120 Jahren eine eigene, manuelle Form der Diagnose und Behandlung und nannte sie Osteopathie. Nach seiner Philosophie wird der Mensch als Einheit erfasst. Während einer osteopathischen Behandlung werden durch sanfte, gezielte manuelle Griffe und Manipulationen die Selbstheilungskräfte mobilisiert und körperliche, häufig auch psychische Blockaden aufgelöst.

Der Osteopath behandelt keine Krankheiten, sondern den Menschen, unter Anerkennung seiner individuellen Einzigartigkeit.
Der Osteopath und Craniosacral-Therapeut löst und befreit mit seinen geschulten und einfühlsamen Händen Blockaden in allen Systemen des Körpers. Somit kann er Mobilitätsstörungen mit den Händen in den verschiedenen Strukturen des Körpers erkennen und behandeln. Die Osteopathie begreift Gesundheit als ein Gleichgewicht aller Systeme des Organismus und strebt danach, dieses Gleichgewicht zu bewahren oder wiederherzustellen. Hierzu dienen zahlreiche manuelle Techniken, die es ermöglichen, die mechanischen, chemischen und energetischen Verhältnisse des Organismus zu untersuchen und positiv zu beeinflussen.

Die Craniosakrale Osteopathie wurde laut Fachliteratur von William Garner Sutherland (1873-1954), einem Schüler von Andrew Taylor Still entwickelt. Auch wenn seine 5 Prinzipien der Craniosakralen Osteopathie (eine Art Grundgesetz der Craniosakralen Osteopathie) schon Jahrzehnte zuvor von dem Schweden Emanuel Swedenborg (1688-1772) wortwörtlich niedergeschrieben wurden,ist es vermutlich weniger wichtig, wer diesen Stein ins Rollen brachte, als vielmehr die Tatsache, dass dieser Stein überhaupt rollt und sich diese Therapie fortlaufend weiterentwickelt.

Die Craniosakrale Osteopathie wird häufig noch immer auf einen nach wie vor sehr kontrovers diskutierten Rhythmus reduziert und viele andere wichtige Strukturen geraten dabei in Vergessenheit.

Der Craniosakrale Rhythmus ist unbestritten ein zentrales Thema in dieser Therapie und die Arbeit damit hat sich über Jahre bewährt und einen festen und verdienten Platz erobert.

Aber dabei darf nicht vergessen werden, dass wir bis heute keine plausible, geschweige denn wissenschaftliche Erklärung für diesen Rhythmus haben und darum sind historische wie auch aktuelle Erklärungsmodelle und deren Integration in die Therapie Gegenstand dieser Ausbildung.

In diesem Studium geht es nicht darum, die Craniosakrale Osteopathie nur auf dem Craniosakralen Rhythmus aufzubauen, sondern darum denn mittlerweile neueren Erkenntnissen der Wissenschaft auch Rechnung zu tragen.
Zu den Themen SSB-Läsionsmuster, Hämodynamik des menschlichen Körpers, Resorption des Liquor cerebrospinalis oder veno-lymphatische Zusammenhänge des Craniosakralen Systems bedarf es dringend einer Anpassung an den heutigen wissenschaftlichen Standard.

Die daraus resultierende Bedeutung für die praktische Arbeit am Patienten und die neuen Blickwinkel, hervorgebracht durch die veno-lymphatische Osteopathie, bieten ein wunderbares Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten.

Wichtige Voraussetzung für das Verständnis der Theorie und der Praxis ist die genaue Kenntnis der Anatomie und insbesondere der Funktion und Bedeutung der flüssigen Bestandteile im menschlichen Körper.

In den meisten Therapien, das betrifft nicht nur die Craniosakrale Osteopathie, wird anhand von anatomischem Bildmaterial gelehrt, die von konservierten Präparaten hergeleitet werden, wie das schon seit über 500 Jahren gemacht wurde.

Dabei wird übersehen, dass die veränderte Beschaffenheit eines in Formalin konservierten Präparats in etwa so wenig mit dem menschlichen Körper zu tun hat wie eine Rosine mit einer frischen Weintraube.

Deshalb versucht diese Ausbildung der Tatsache gerecht zu werden, dass der lebendige Körper zum grössten Teil immer noch aus dem wässrigen und salzhaltigen Urmeer besteht und dass diese Erkenntnis auch in die praktische Arbeit integriert wird.

Durch das Verständnis der veno-lymphatischen Zusammenhänge des Körpers und einer genauen Kenntnis der anatomischen Strukturen und einem roten Faden durch die Untersuchungs- und Behandlungsschemen wird den Studenten ein sicheres und wunderbares Behandlungswerkzeug mitgegeben.

Für die Registrierung der Methode beim EMR sind zusätzlich 150 Stunden Schulmedizinische Grundlagen erforderlich. Diese bieten wir parallel an.

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Fachausbildungen & Seminare zum Thema Craniosakrale Osteopathie

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Seminar Ort Datum Dozent
Craniosacral Therapie 1 bis 6 – Methode 53 Zürich

20.09.2019 Andrea Nutto
Craniosacral Therapie Modul 1 – Methode 53 Zürich

20.09.2019 Andrea Nutto
Craniosacral Therapie Modul 2 – Methode 53 Zürich

28.09.2019 Andrea Nutto
Craniosacral Therapie Modul 3 – Methode 53 Zürich

23.11.2019 Andrea Nutto
Craniosacral Therapie Modul 4 – Methode 53 Zürich

25.01.2020 Andrea Nutto
Craniosacral Therapie Modul 5 – Methode 53 Zürich

07.03.2020 Andrea Nutto

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