Beschreibung
Laborbefunde können wertvolle Hinweise auf Belastungen, Regulationsprozesse und gesundheitliche Zusammenhänge geben. Entscheidend ist jedoch nicht allein der einzelne Wert, sondern seine sorgfältige Einordnung in die persönliche Lebenssituation und das gesamte Beschwerdebild des Menschen. Die Anamnese wird dabei zur «Schatzsuche» statt zur reinen «Fehlerfahndung». Neben den aktuellen Beschwerden werden auch biografische Erfahrungen, das soziale Umfeld, persönliche Ressourcen sowie mögliche Stressoren berücksichtigt, erhalten Sie einen fundierten Einblick in Untersuchungen von Blut, Harn, Stuhl und Speichel. Befunde werden analysiert, interpretiert und mit den Erkenntnissen aus der Anamnese verbunden. Anhand praxisnaher Beispiele üben Sie, Auffälligkeiten zu erkennen und daraus verantwortungsvolle Vorschläge für das weitere diagnostische und therapeutische Vorgehen abzuleiten. Seminarinhalte • Grundlagen der Salutogenese nach Aaron Antonovsky • Anamnese als «Schatzsuche» • wertschätzende und ressourcenorientierte Gesprächsführung • biografische Anamnese und Einbezug des sozialen Umfelds • Erkennen und Einordnen von Stressoren, Eustress und Distress • Laboruntersuchungen von Blut, Harn, Stuhl und Speichel • traditionelle Harnschau und Harnüberschichtung • Analyse und Interpretation ausgewählter Laborbefunde • chemische und biologische Einflussfaktoren • Einordnung möglicher Einflüsse durch Bakterien, Viren und Pilze • Entwicklung geeigneter diagnostischer und therapeutischer Schritte • Risikoreduktion, aktive Anpassung und Ressourcenentwicklung Nach Abschluss des Seminars können Sie Anamnesegespräche salutogenetisch und strukturiert führen, ausgewählte Laborbefunde fachlich einordnen und mit der individuellen Situation Ihrer Patientinnen und Patienten in Verbindung bringen. Sie erweitern Ihre diagnostische Kompetenz und gewinnen mehr Sicherheit für eine ganzheitliche, ressourcenorientierte und verantwortungsvolle Begleitung in der naturheilkundlichen Praxis.
Terminübersicht
Dieses Seminar findet an 2 Terminen statt.
Standort
Dozentin

Jg. 1968 in Köln am Rhein geboren, verheiratet und Mutter zweier Kinder. Nach Abitur und Studium der Biologie mit dem Schwerpunkt «Molekulare Genetik» an der Universität zu Köln hat sie in diesem Fach 1998 auch promoviert. Einem Forschungsaufenthalt in Los Angeles folgte die Beschäftigung in einer Biotechnologiefirma in der Nähe von Köln. Weitere Forschungsprojekte, diese bereits an der Universität Zürich, schlossen sich an eine Kinderpause an. Über Reiki öffnete sich ihr das große Feld der Alternativen Medizin. Seit Februar 2017 arbeitet sie als Heilpraktikerin. Besonders angetan haben es ihr Phytotherapie, Humoralmedizin, Orthomolekulare Medizin und manuelle Therapien.
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